Vandalismus in Potsdam: Farbbeutel-Attacke auf Haus von AfD-Vize Alexander Gauland

Ein Polizist sichert am 26. April in Potsdam an der Fassade des Wohnhauses von AfD-Vize Gauland Spuren.
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nbekannte haben das Haus von AfD-Vize Alexander Gauland in Potsdam mit einem Farbbeutel beworfen. Zudem hätten sie sie in der Nacht zum Dienstag nahe dem Eingangsbereich Parolen auf die Fassade des Mehrfamilienhauses gesprüht, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Nach Angaben von Parteisprecher Christian Lüth war Gauland zur Tatzeit selbst nicht zuhause. Seine Lebensgefährtin habe den Vandalismus erst am Morgen bemerkt. Die Angreifer sprühten zudem unter anderem ein durchgestrichenes Hakenkreuz und den Spruch „Nationalismus tötet“ an die Außenwand.

Der stellvertretende Bundessprecher der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland.
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„Mir fällt dazu nichts ein“, sagte Gauland, der auch brandenburgischer AfD-Vorsitzender und Landtagsfraktionschef ist. Der stellvertretende Bundesvorsitzende steht dem rechtsnationalen Flügel der AfD nahe. Erst vor wenigen Wochen hatten politische Gegner der AfD der stellvertretenden Vorsitzenden Beatrix von Storch eine Torte ins Gesicht geworfen.
Nach Angaben der AfD-Fraktion im Potsdamer Landtag wurden am frühen Morgen die Nachbarn von Gauland aufgeschreckt, weil in der Nähe des Gartenzauns zudem ein Sperrmüllhaufen angezündet worden sei. Diesen Vorfall bestätigte die Polizei zunächst nicht.